Die Jugendhilfeausschusssitzung – September

Am 17.09.2002 beschloss der Jugendhilfeausschuss eine Änderung der städtischen Jugendhilferichtlinien, die die Förderung des ehrenamtlichen Engagements in Jugendverbänden betrifft.

Angeregt wurde diese Erweiterung der Richtlinien insbesondere durch die Vertreter des Neusser Jugendrings in der Arbeitsgemeinschaft der freien Träger nach §§ 78, 80 KJHG.
Dem hier erarbeiteten Vorschlag folgte dann auch der Jugendhilfeausschuss in der o.g.Sitzung.

Näheres zu Inhalt, Anträgen und Fristen kann unmittelbar nach Inkrafttreten der Änderung auf der Website des Jugendamtes der Stadt nachgelesen werden; hier gibt es auch die benötigten Formulare zum download. Den Link findet Ihr auf unserer Link-Seite.

Die Jugendhilfeausschusssitzung – April

In der Jugendhilfeausschusssitzung vom 16.04.2002 musste die Neusser Jugendverwaltung den versammelten Politikern und Trägervertretern leider mitteilen, dass sowohl die Einrichtung eines Waldkindergartens als auch die Bereitstellung eines provisorischen offenen Jugendangebotes in einer anzumietenden Wohnung im Neubaugebiet Allerheiligen an Anwohnerbeschwerden gescheitert sind.

Unsere Anmerkung hierzu: Kinder- und Jugendfreundlichkeit ist zwar im Allgemeinen ein scheinbar hohes Gut, doch wenn es um die konkrete Lebensumfeldgestaltung eben im sinn des Obengenannten geht, greift in der letzten Zeit immer mehr das st.Florians-Prinzip um sich, ganz nach dem Motto: „Was für Kinder/Jugendliche ist in Ordnung, aber bitte nicht in meiner Nähe!“
Wir nehmen diesen traurigen Hintergrund zum Anlass, eine Umfrage zum Thema Kinderfreundliches Neuss(?) zu starten – bitte in der linken Navi-Leiste auf „Umfrage“ klicken…

Die Jugendhilfeausschusssitzung – März

Am 14.03.2002 fand eine gemeinsame Sitzung von Jugendhilfe- und Sozialausschuss im Neusser Rathaus zum Thema „Einsatz von Streetworkern in Neuss“ statt (NGZ und WZ berichteten in ihren Ausgaben vom 15.03. darüber). Nachdem in den jüngsten Haushaltsberatungen grünes Licht für den Einsatz von je zwei Streetworkern für Erfttal und die Neusser Innenstadt gegeben wurde, ging es in dieser Sitzung um Fragen wie Trägerschaft, Konzeption, Anbindung etc..
Fazit: Es kann jetzt losgehen. Nach Stellenausschreibung und Anstellung (bei einer Trägergesellschaft, der u.a. der SKM, der SKF, die Diakonie und der Caritasverband angehören werden) können die Streetworker noch in diesem Jahr ihre Arbeit aufnehmen.

Ein zweiter wichtiger Tagesordnungspunkt in der Sitzung des Jugendhilfeauschusses war das Dauerbrennerthema Cafè Greyhound.
Nach jüngsten Presseartikeln war es wieder zu Irritationen gekommen.
Man hat ohnehin den Eindruck, dass ständig eine neue „Sau durchs Dorf getrieben“ wird.
Es wurde nochmals einstimmig und unmissverständlich klargestellt:
– die Existenz der Einrichtung steht nicht zur Disposition,
– im Fall einer Verlagerung wird es keine auch nur vorübergehende Schliessung geben; ein Umzug erfolgt erst, wenn ein Ersatzstandort bezugsfertig ist,
– auch der CVJM Neuss e.V. wird berücksichtigt.

Unklar ist z.Zt. allerdings, ob der notwendige Umzug sofort in ein dann endgültig neues Domizil erfolgen kann oder ob zunächst ein Übergangsstandort gefunden werden muss.
Unklar deshalb, weil die „grosse“ Stadtpolitik nicht zu Potte kommt; so ist z.B. immer noch nicht klar, ob die sowohl vom Jugendring Neuss als auch Jugendverwaltung und grossen Teilen der Neusser politischen Landschaft favorisierte Standort Cretschmar-Hallen noch haltbar ist (U 81).

Zu einem Übergangsstandort gibt es bereits haufenweise Vorüberlegungen (Oberstrasse, Tranktorpassage, altes Landestheater, Schiff etc.), spruchreif ist aber hier noch gar nichts, so dass wir uns an dieser Stelle auch nicht an wilden Spekulationen beteiligen möchten.

Deshalb hier nur soviel: Überlegungen und Planungen für einen Ersatzstandort sind gut und richtig, um im Fall des Falles zügig reagieren zu können. Man sollte jedoch nicht ohne Not den bisherigen Standort aufgeben, will sagen, Verlagerung erst dann, wenn auch tatsächlich mit der Umgestaltung des Omnibusbahnhofs begonnen wird!
Eine Aufgabe des Standorts und eine sich daran anschliessende mehrjährige Nutzungsbrache wäre weder der Öffentlichkeit noch den Betroffenen zu vermitteln.

Sobald sich in dieser Sache etwas substanziell Neues tut, werden wir an dieser Stelle darüber berichten.
Am 14.03.2002 fand eine gemeinsame Sitzung von Jugendhilfe- und Sozialausschuss im Neusser Rathaus zum Thema „Einsatz von Streetworkern in Neuss“ statt (NGZ und WZ berichteten in ihren Ausgaben vom 15.03. darüber). Nachdem in den jüngsten Haushaltsberatungen grünes Licht für den Einsatz von je zwei Streetworkern für Erfttal und die Neusser Innenstadt gegeben wurde, ging es in dieser Sitzung um Fragen wie Trägerschaft, Konzeption, Anbindung etc..
Fazit: Es kann jetzt losgehen. Nach Stellenausschreibung und Anstellung (bei einer Trägergesellschaft, der u.a. der SKM, der SKF, die Diakonie und der Caritasverband angehören werden) können die Streetworker noch in diesem Jahr ihre Arbeit aufnehmen.

Ein zweiter wichtiger Tagesordnungspunkt in der Sitzung des Jugendhilfeauschusses war das Dauerbrennerthema Cafè Greyhound.
Nach jüngsten Presseartikeln war es wieder zu Irritationen gekommen.
Man hat ohnehin den Eindruck, dass ständig eine neue „Sau durchs Dorf getrieben“ wird.
Es wurde nochmals einstimmig und unmissverständlich klargestellt:
– die Existenz der Einrichtung steht nicht zur Disposition,
– im Fall einer Verlagerung wird es keine auch nur vorübergehende Schliessung geben; ein Umzug erfolgt erst, wenn ein Ersatzstandort bezugsfertig ist,
– auch der CVJM Neuss e.V. wird berücksichtigt.

Unklar ist z.Zt. allerdings, ob der notwendige Umzug sofort in ein dann endgültig neues Domizil erfolgen kann oder ob zunächst ein Übergangsstandort gefunden werden muss.
Unklar deshalb, weil die „grosse“ Stadtpolitik nicht zu Potte kommt; so ist z.B. immer noch nicht klar, ob die sowohl vom Jugendring Neuss als auch Jugendverwaltung und grossen Teilen der Neusser politischen Landschaft favorisierte Standort Cretschmar-Hallen noch haltbar ist (U 81).

Zu einem Übergangsstandort gibt es bereits haufenweise Vorüberlegungen (Oberstrasse, Tranktorpassage, altes Landestheater, Schiff etc.), spruchreif ist aber hier noch gar nichts, so dass wir uns an dieser Stelle auch nicht an wilden Spekulationen beteiligen möchten.

Deshalb hier nur soviel: Überlegungen und Planungen für einen Ersatzstandort sind gut und richtig, um im Fall des Falles zügig reagieren zu können. Man sollte jedoch nicht ohne Not den bisherigen Standort aufgeben, will sagen, Verlagerung erst dann, wenn auch tatsächlich mit der Umgestaltung des Omnibusbahnhofs begonnen wird!
Eine Aufgabe des Standorts und eine sich daran anschliessende mehrjährige Nutzungsbrache wäre weder der Öffentlichkeit noch den Betroffenen zu vermitteln.

Sobald sich in dieser Sache etwas substanziell Neues tut, werden wir an dieser Stelle darüber berichten.